Gastbeitrag von Pädagogin Sarina Falk: „Bilder In Mir“ – Wie es gelingen kann, Potential im Schulalltag zu fördern

Bilder in MIR –  Lebe dein inneres Potential!

(Ein ganzheitliches Schulkind – und Jugendkonzept nach hochsensitiven Grundlagen)

Gerade sehr sensible und sensitive Kinder sowie Erwachsene, finden sich in den herkömmlichen Strukturen im Kindergarten, in der Schule oder im Beruf oftmals nicht zurecht. Ich möchte die altbekannten Systeme nicht als schlecht bezeichnen dennoch passen sie einfach nicht für alle. Unsere Welt lebt davon, dass jeder anders ist doch die meisten Institutionen zwängen uns alle in die gleichen Schienen.

Da ich selbst immer große Schwierigkeiten hatte mich anzupassen entwickelte ich nach eigenen inneren und intensiven Veränderungsprozessen ein ganzheitliches, ergänzendes Schulkind- und Jugendkonzept: Bilder in MIR – eine kreative Potentialwerkstatt.

Worum geht es?

Bilder in MIR geht davon aus, dass Talente, Fähigkeiten und Gaben in jedem von Natur aus angelegt sind. Der Blick richtet sich also nach innen, auf die Gefühle, die inneren Werte und  Welten, sowie die inneren Bilder. Das kreative natürliche Potential, dass in jedem steckt darf voll und ganz ausgelebt werden. Der hochsensitive Arbeitsansatz unterstützt das intuitive Erschaffen und Kreieren. Themen, Träume, Visionen, Wünsche und Sehnsüchte werden ernst genommen und bekommen Platz zum kreativen Ausdruck. Die Gruppe ergänzt sich durch die individuellen Stärken und entwickelt sich so weiter. Unterschiedlichste Projekte können entstehen und wachsen.

Helle, warme und klare Kreativräume die ästhetisch, sortiert und liebevoll eingerichtet sind, unterstützen die Gruppendynamik, sorgen für eine ruhige Atmosphäre und helfen sensitiven und sensiblen Kindern sich gehalten und sicher zu fühlen. Der Pädagoge sollte mit dem Raum in einer Beziehung stehen und sich mit der Gestaltung bewusst auseinander setzen.

Der sensitive Pädagoge

Bei Bilder in MIR geht es auch darum, einen Raum für sensible Pädagogen zu schaffen an dem sie ihr volles Potential entfalten, die Kinder liebevoll begleiten und weiche Strukturen vorgeben dürfen. Auch für Lehrer und Erzieher ist es von großer Bedeutung die eigenen Grenzen wahrzunehmen, anzuerkennen und einzuhalten sowie achtsam mit sich selbst umzugehen umso weiche und authentische Strukturen vorzugeben. Wichtig ist, dass man sich mit dem was man weitergibt rundum wohl sowie authentisch fühlt. Die Inhalte sollten frei fließen und mit Herz und Seele im Einklang stehen.

Ist eine Integration von sensitiven Pädagogen und Kindern im Schulsystem möglich?

Ich glaube, dass es durchaus möglich und wichtig ist einen Raum für sensitive oder sensible Menschen auch in den herkömmlichen Institutionen zu schaffen. Da immer mehr Pädagogen Wert auf liebevollere Strukturen legen und auch schon kleine Kinder von dem hohen Leistungsanspruch überfordert und erschöpft sind. Förderlich ist, dass sich immer mehr Menschen zu Wort melden, sich alternative Plattformen oder Konzepte auftun und über dieses Thema offen aufgeklärt wird. So ist es eigentlich egal ob man nun sagt ich bin hochsensibel oder hochsensitiv, es reicht wenn man zu sich und zu dem was man weitergeben möchte steht um so, an immer mehr Stellen eine Veränderung zu bewirken.

Hochsensitive Menschen arbeiten nach anderen, weder schlechteren noch besseren Prinzipien und können durchaus ein offenes System ergänzen und bereichern. Die Vermittlung von inneren Werten wie Achtsamkeit, Toleranz und Mitgefühl, das Anregen sein inneres ernst zu nehmen und sich selbst zu vertrauen, sowie das Erschaffen von Räumen zum eigenständigen Denken, Kreieren und Gestalten stellt eine ergänzende, wichtige Basis dar und trägt ebenso dazu bei, dass unsere Kinder zu ganzheitlichen, individuellen und stabilen Persönlichkeiten heranwachsen und reifen sowie ein gesundes Selbstbild entwickeln.

Für das nächste Jahr plant Bilder in MIR eine online Potentialwerkstatt in der Pädagogen und alle anderen Interessierten lernen, einen Zugang zu ihren inneren Bildern, Talenten und Gefühlen zu bekommen. Ein bewusstes Annehmen seines Innenlebens setzt enorme Kräfte frei und führt zurück in die Eigenverantwortung. Das natürliche Potential kann selbstbewusst nach außen gebracht und liebevoll in der Arbeit integriert werden.

Über mich:

Bilder in MIR b

Nachdem ich jahrelang den inneren Kontakt zu mir verloren hatte zog im Jahr 2013 mit meiner sehr feinfühligen Hündin ein unglaublicher innerer Wandlungsprozess ein, der alles auf den Kopf stellte und mich auf meine eigene Hochsensitivität zurück warf.

Über zwei Jahren arbeitete ich ganz intensiv an und mit meinen inneren Bildern: Was will ich wirklich, was brauche ich, was tut mir gut, wie will ich leben, wie möchte ich arbeiten…Ich entwickelte immer mehr ein neues Bewusstsein und kreierte intuitiv neue und weiche Grundlagen, Ideen und Bilder für alle Bereiche in meinen Leben.

Bilder in Mir soll auch andere animieren wieder mehr aus dem Herzen und mutig aus der inneren Kraft das eigene Leben lebendig, authentisch und freudvoll zu gestalten, sowie daran erinnern, dass Lehren und Lernen leicht sein darf und Menschlichkeit sowie Achtsamkeit – auch gegenüber den Tieren und der Natur – an erster Stelle stehen sollte.

Mehr Informationen findest du auf meiner Homepage: www.paulas-lesekoerbchen.de und auf meiner Facebookseite: facebook.com/BilderInMir.

Die ganze Konzeption findest du hier: http://www.paulas-lesekoerbchen.de/bilder-in-mir/

Kontaktiere mich auch gerne unter: mail@paulas-lesekoerbchen.de

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