Ich möchte mich bedanken, weil ich unendlich dankbar bin

Seit etwas mehr als einem Jahr ist in meinem Leben nichts mehr so wie vorher. Ich habe endlich – nach vielen wertvollen, anstrengenden, aufregenden, erhellenden, erschütternden und aufwühlenden Erfahrungen – meine Berufung zum Beruf machen dürfen.

*** ICH LIEBE MEINE ARBEIT AUS GANZEM HERZEN ***

Lange Zeit hätte ich mir nicht gedacht, das jemals sagen zu können. Ständig habe ich mich fehl am Platz gefühlt, war unendlich ausgelaugt und energieleer, bin durch sehr viele Tiefen gegangen, habe ihn aber immer deutlich gespürt: Den Herzensruf, der mir immer wieder den Weg ebnete, um weiter zu gehen.

Es erfüllt mich mit großer Dankbarkeit und mit viel Respekt vor dem Leben, Menschen in ihrem SO-SEIN unterstützen zu dürfen, ihnen aus eigener Erfahrung Mut machen zu können, sie abholen und ein Stück weit auf ihrem Weg begleiten zu dürfen.

Im letzten Jahr ist so viel passiert…

Ich sehe meine Aufgabe darin, Menschen zu Be – Rühren. Etwas aufzuwühlen, das schon lange schlummert, um endlich angenommen und gelebt zu werden.

Ich schätze die Gespräche mit unterschiedlichsten Menschen so sehr. Auch ich kann immer sehr viel davon mitnehmen.

Es braucht viel Vertrauen, um den Körper eines Menschen wirklich berühren und in die Tiefe vordringen zu können.

Ich durfte ein Interwiev für Ö1 geben (wird bald gesendet), werde in einem Fach Artikel auf gesund.at als „Expertin“ genannt (auch dieser erscheint bald), durfte Workshops und Seminare halten, habe mein Buch über Hochsensibilität in Alltag und Schule fertig geschrieben, das voraussichtlich Ende Februar erscheint und darf kommendes Jahr endlich auch auf der Pädagogischen Hochschule eine Fortbildung zum Thema Hochsensibilität anbieten.

Es ist mir ein so unendlich großes Anliegen, BewusstSein zu schaffen. Dadurch glaube ich, geht vieles so viel einfacher. Weg von gesellschaftlichen Norm-Vorstellungen, hin zur bewussten, achtsamen und individuellen Gestaltung unseres Lebens.

Ich bedanke mich aus ganzem Herzen bei Euch, die Ihr

…meinen Blog lest,

…mir Kommentare schreibt und Feedback gebt,

…mir Euer persönliches Vertrauen schenkt.

Das treibt mich unglaublich an, weiterzumachen und den Weg weiterzugehen.

*** DANKE DAFÜR ***

Hier ein paar Zeilen, die mir persönliche KlientInnen als Feedback weitergegeben haben:

***

Liebe Karin,

vielen vielen Dank!

Wir haben schon einige Techniken ausprobiert und S. gefallen sie gut :o). Ich bin auch entspannter seit unserem Gespräch!

***

 Sehr geehrte Fr. Abriel!

 Ich bin dabei mein eigenes Verhalten während Maxis Wutanfällen zu ändern. Mehr ICH-Botschaften und auch ihm mehr Zeit alleine geben, bis ich zu ihm gehe. Das ist ein großer Lernprozess für mich!

Ansonsten war ich heute bei meiner/unserer Therapeutin um mit ihr zu besprechen, wie wir das Bearbeiten der Altlasten die Max und mich belasten angehen.

Es liegt noch ein langer Weg vor uns. Aber es tut im Moment einfach gut, “dass das Kind einen Namen bekommen hat”. Will heißen: wir wissen jetzt was bei uns los ist. Und damit haben wir eine Basis von der Weg wir arbeiten werden. Ich bedanke mich also vielmals bei ihnen für das wertvollste Telefonat, das ich je geführt habe!

 ***

 Hallo Frau Abriel,

Vielen lieben Dank für das gute Gespräch. Habe mich sehr gut dabei gefühlt und bin mir jetzt sicher das wir soviel nicht falsch gemacht haben und kann jetzt vieles besser einordnen. Danke

 ***

 Liebe Frau Abriel,

 vielen Dank für die gute Zusammenfassung und die wertvollen Tipps. Wir werden nun versuchen, Ihre Empfehlungen umzusetzen und schauen wie’s weiterhin läuft. 

 ***

 Liebe Karin, 

 Wir haben das Gefühl, dass unser Gespräch uns sehr geholfen hat, A. (und auch oft uns selber) besser zu verstehen. Langsam scheint eine harmonischere Beziehung in unsere Familie einzukehren.

***

 Sehr geehrte Frau Abriel!

 Vielen Dank für das tolle Gespräch gestern und die Zusammenfassung mit den Tipps.

Wir werden versuchen diese bestmöglich umzusetzen.

 ***

 Liebe Frau Abriel!

 J. hat freitags sehr entspannt und ausgeglichen gewirkt. Ich habe ihn daweil nur auf den Körperarbeitsteil angesprochen und er hat gesagt, dass er seinen Körper gut spüren kann und “dass jetzt alles wieder zu ihm gehört”. 😉

Ihre Meinung finde ich sehr hilfreich und bereichernd. 

 Danke!!!

 ***

“Warum bin ich manchmal so hilflos?” – oder: Das starke Band zwischen hochsensiblen Kindern und Eltern

 

Viele von Euch kennen sicher folgende Situationen, vor allem dann, wenn Ihr selbst ein hochsensibler Elternteil seid:

  • Noch bevor Dein Kind in einer angespannten Situation zum Beispiel wütend wird, spürst Du die Wut Deines Kindes bereits am eigenen Leib. Du übernimmst sie praktisch und wirst auch selbst wütend. Das macht die Situation natürlich nur noch anstrengender für alle.
  • Du beginnst schrecklich zu leiden, wenn sich Dein Kind weh getan hat. Du spürst die Schmerzen am eigenen Körper.
  • Du gehst stark in den Widerstand, wenn Dein Kind in einer Situation ist, die Du selbst schwer aushältst – zum Beispiel das Thema Schule. Du leidest darunter, dass Dein Kind in die Schule geht.
  • Du willst Deinem Kind aus ganzem Herzen alle Themen abnehmen, unter denen du als Kind oder auch noch als Erwachsener gelitten hast oder leidest.

Das starke Band zwischen Dir und Deinem Kind ist ein wunderbares Geschenk. Es ermöglicht Dir, bestmöglich auf die Bedürfnisse Deines Kindes einzugehen. Schwierig wird es dann, wenn Du

  • dich oft gestresst und belastet fühlst.
  • das Gefühl hast, völlig hilflos den oftmals starken Gefühlen Deines Kindes gegenüberzustehen.

Folgende Aspekte können Dir dabei helfen, Dich mehr in Deine Stärke im Umgang mit Deinem hochsensiblen Kind zu bringen:

1. Der Schritt nach Außen

In belastenden und anstrengenden Situationen mit Deinem Kind kann es helfen, ganz bewusst ein paar Schritte raus aus der Situation zu machen. Entweder tatsächlich nur ein paar Schritte oder auch ganz raus aus dem Zimmer und der Umgebung. Das hilft, das starke Band ein wenig zu lockern und zu vermeiden, dass Eure Gefühle ineinander überfließen.

2. Leidensdruck hinterfragen

Wenn ich merke, dass mir eine Situation zu nahe geht und ich zu sehr leide, versuche ich mir bewusst zu machen WARUM. Oft liegt es daran, dass ich ein Problem mit der Situation einfach auch meine (negativen) Erfahrungen habe und ich das dann auf mein hochsensibles Kind übertrage. Das heißt noch lange nicht, dass mein Kind darunter genauso leidet.

3. Den eigenen Weg gehen lassen

In Situationen, in denen ich besonders gefordert bin, versuche ich mir bewusst zu machen, dass mein Kind SEINEN Weg geht, auf dem ich es “nur” begleiten kann. Ich kann ihm den Weg nicht abnehmen. Dieser Aspekt des Loslassens ist wohl einer der schwersten, aber für Eltern und Kinder sehr gesund.

4. Dein Kind als Spiegel

Diesen Punkt will ich mir oft am wenigsten anschauen, weil er doch recht schmerzlich sein kann. Ich versuche mir bei allen anstrengenden und unangenehmen Verhaltensweisen meines Kindes bewusst zu machen, dass sie ein Spiegel meiner eigenen bewussten oder unbewussten Gefühle sind. Mein Kind ist genauso stark mit mir verbunden wie ich mit ihm.

Wenn es mir gelingt, einen oder mehrere dieser Aspekte in anstrengenden Situationen zu beachten, merke ich immer sehr stark, wie sehr sich das Thema entspannt und auch etwas objektiviert.

Viel  Erfolg beim Üben :-)!

Solltest Du mehr Unterstützung wollen, freue ich mich über einen Anruf (0660/1234 376) oder ein Mail (info@hochsensibilitaet.at).

Danke auch für`s Teilen des Beitrags!

 

 

“Schluss mit JA, ABER….” – Lebst Du in Deinem eigenen Tempo?

Nein. Das hier ist kein Blogbeitrag über das Reduzieren von Stress, über Burn Out Prävention oder ein Apell fürs Meditieren. Solche sehr wertvolle Beiträge gibt es schon zuhauf.

Ich möchte Dich heute ein bisschen provozieren, Dich zum Nachdenken anregen und mit Dir meine ganz persönlichen Erfahrungen teilen, die mir geholfen haben MEIN Tempo als hochsensibler Mensch im Leben zu finden und zu akzeptieren.

Warum das auch für DICH wichtig sein kann?

Nun, wenn Du es schaffst, Dein Leben in Deinem eigenen Tempo und Deinem eigenen Rhythmus zu leben, dann

…hast Du es geschafft, Dich selbst und Deine eigenen Bedürfnisse zu spüren und wichtig zu nehmen.

…hast Du gelernt „NEIN“ zu sagen.

…kannst Du ein großes Vorbild sein (vor allem für Deine Kinder), weil Du anderen zeigst, dass sie selbst für ihre Lebenszeit verantwortlich sind und diese selbstverantwortlich gestalten können.

…leistest Du einen entscheidenden Beitrag dazu, auch unserer auf „Funktionieren“ und „Leistung“ ausgerichteten Gesellschaft ein wenig Druck rauszunehmen.

Das ist doch was, oder?

Ja, der Weg dahin ist lang und oft auch beschwerlich, aber…..er lohnt sich :)!

Lass mich Dir zunächst ein paar persönliche Fragen stellen:

  • Wie oft hast Du letzte Woche gesagt oder gefühlt, dass du im Stress bist (und damit meine ich diesen Stress, den Körper und Seele als belastend empfinden)?
  • Wie oft hast Du in letzter Zeit gesagt: „Ich würd ja gern, aber leider fehlt mir die Zeit…“?
  • Wann hast Du Dich das letzte Mal so richtig entspannt und im besten Sinne „planlos“ gefühlt – also ohne ständig Gedanken im Kopf zu haben, was als nächstes zu tun ist?
  • Wann hast Du das letzte Mal ein Bedürfnis Deines Körpers wahrgenommen und es auch erfüllt, zum Beispiel Dir ein gutes gesundes Essen gekocht, einen Spaziergang gemacht, in Ruhe ein Buch gelesen, einen Film ohne Unterbrechung angesehen….?

Keine Angst, ich sag´ Dir jetzt nicht

…dann lass doch mal den Berg schmutziges Geschirr stehen und tu es einfach

oder

…dann schraub´ mal Deine Ansprüche runter, immer alles gut und perfekt machen zu wollen

oder dergleichen.

Ich weiß wie schwer das ist. Und ich sehe auch keinen Sinn darin, etwas, das einem wichtig ist, nicht zu tun, um etwas, das einem auch wichtig ist, tun zu können.

Das bringt nichts. Und schon gar keine Entspannung.

NUR…und jetzt sei bitte ganz ehrlich zu Dir selbst:

  • Ist es DIR wichtig, dass das schmutzige Geschirr weggeräumt wird (das verstehe ich total, denn ich halte Unordnung überhaupt nicht aus :)) oder tust Du es, weil Du es so gelernt hast und es sich „so gehört“?
  • Ist es DIR wichtig, Deinen Ansprüchen gerecht zu werden, weil es einen inneren Antrieb in Deinem Leben manche Themen betreffend gibt, der es einfach nicht zulässt, Deine Ansprüche runter zu schrauben (….und das ist etwas Wunderbares, wenn Du Herzensthemen hast, für die du „brennst“…), oder ist es dieses

… „Aufrechterhalten eines Zustandes, der immer so war und einfach der Norm entspricht“?

… „beweisen Wollen, dass du „gut“ bist und alle Anforderungen und Ansprüche unter einen Hut bringen kannst, also praktisch ein Suchen nach Anerkennung von Außen?“

Gar nicht so einfach zu beantworten, oder?

Aber jetzt die wichtigste aller Fragen:

 

  • Schaffst Du es, DICH wichtig genug zu nehmen, um DEINE Zeit in DEINEM Tempo zu gestalten, achtest Du DEINE Bedürfnisse und schätzt Du Dich so wie Du bist?

 

JA? Das ist GROSSARTIG!!

NEIN? Dann hast Du vielleicht gerade eine Lebensphase mit noch eher kleineren Kindern, die sicher viel von Deiner Zeit fordern und es oftmals erschweren, das eigenen Tempo zu leben – ABER: dafür ist diese Zeit wunderschön und wenn Du auch dabei genug auf Dich und Deine Bedürfnisse achtest, bist Du sowohl für Deine Kinder ein Vorbild und zum anderen gelingt es Dir, wenn die Kinder größer werden, wieder sehr leicht, in DEINEN Rhythmus zu finden

oder

Dein NEIN ist noch ein NEIN zu Dir selbst.
Und wenn das der Fall ist, helfen Dir auch keine Stressreduktionsprogramme, keine Meditationen und auch keine noch so gut gemeinten Ratgeber.

 

UM IN DEINEM TEMPO ZU LEBEN, MUSST DU JA ZU DIR UND DEINEN BEDÜRFNISSEN SAGEN KÖNNEN – AUS GANZEM HERZEN!

 

UM IN DEINEM TEMPO ZU LEBEN, MUSST DU RAUS AUS DER „OPFERROLLE“ UND DEIN „HELFERSYNDROM“ ABLEGEN!

 

UM IN DEINEM TEMPO ZU LEBEN, MUSST DU AUFHÖREN EIN SCHLECHTES GEWISSEN ZU HABEN, WENN DU ES DIR GUT GEHEN LÄSST!

Ganz schön provokant, oder?

Vor allem weil wir es doch ALLE (vor allem in der Generation um die 40+) meistens noch so gelernt haben: „Das Leben verlangt nun mal einiges von uns“, „da müssen wir halt durch“ und „das ist eben so.“ Kennst Du diese Aussagen auch?

Ja, ich provoziere ein bisschen – ich weiß wie beschwerlich und mühsam Veränderung sein kann, ABER: Es ist mein tiefster Wunsch, dass unsere Gesellschaft aus dem selbstgemachten Stress, Leistungsdruck und Hierarchiedenken wieder zurückfindet zu selbstbestimmten Individuen, die ihr Leben selbstverantwortlich leben und in ihrem Tempo das, was sie am Besten können, also ihr ureigenes Potential, in die Welt einbringen.

Ja, ich habe schon oft gehört, dass ich (zu) idealistisch bin, aber ich weiß, dass es geht. Ich habe mich Schritt für Schritt meinem Tempo angenähert. Für mich als hochsensibler Mensch war es immer eine besondere Herausforderung, dem Stress des Lebens standzuhalten. Ich möchte Dir Mut machen.

Mut zur Ehrlichkeit und Mut zur Langsamkeit!

Ein Weg ebnet sich auch durch kleine Schritte und vielleicht möchtest Du ja mal versuchen in nächster Zeit

…bewusst wahrzunehmen, ob Du Deinen Alltag größtenteils in Deinem Tempo lebst.

…hinzuspüren, welche Bedürfnisse Dein Körper hat und ob Du sie größtenteils erfüllst.

…ehrlich hinzuschauen, wo Du „funktionierst“ und wo Du „Dein Ding“ machst (und ja, natürlich können nicht alle unsere Alltagstätigkeiten „unser Ding“ sein, aber sie gehen leichter von der Hand, wenn wir das Drumherum zu unserem eigenen Wohl für uns gestalten).

…wahrzunehmen in welchen Bereichen Deines Lebens Du etwas verändern kannst, um mehr in Deiner Mitte und damit auch in Deinem Tempo zu sein .

Und zu guter Letzt doch noch eine Anmerkung zur vielzitierten Stressreduktion:

In einer deutschen Zeitung habe ich gelesen, dass wir durchschnittlich 80 Mal am Tag auf unser Handy schauen – 80 Blicke auf unser Handy, daraus resultierende Reaktionen bzw. Handlungen unterstützen wohl die Schnelllebigkeit unserer Zeit, das eigene Tempo wahrzunehmen wird dadurch wahrlich erschwert. Also, wie wäre es, einige Wege tagsüber ohne Handy zu erledigen und statt dessen auf die inneren Klingeltöne zu hören…es geht :)!

*****

In meiner Praxis „MEIN TEMPO“ unterstütze ich Menschen durch Shiatsu, Körperarbeit und Beratung, wieder ihr Tempo im Einklang mit ihrem Körper zu leben.

Vor allem nach Stresserkrankungen wie Burn Out, Depressionen oder sonstigen sehr anstrengenden Lebensphasen arbeiten wir daran, Körper und Seele wieder in Einklang zu bringen und Regeneration zu ermöglichen.

Das Akzeptieren und Achten der eigenen Bedürfnisse steht im Vordergrund.

 

 

 

Ich über Mich – meine Nominierung für den “Liebster Award”

Die liebe Katharina Welan von “Wunderbares Wesen” hat mich vor kurzem für den Liebster Award nominiert.

liebsteraward

Jö, ich freue mich total, dass Du dabei an mich gedacht hast, Katharina! Ich schätze Deine Arbeit sehr und es war sehr interessant, deine Antworten zu lesen!

Ich habe etwas gegoogelt und herausgefunden, dass das Ziel des Liebster Award, der im Internet existiert, darin besteht, Blogs bekannter zu machen, Aufmerksamkeit auf bestimmte Themen zu lenken und die Menschen hinter den Blogs besser kennenzulernen. Außerdem soll jeder Nominierte bis zu 11 weitere Blogs nominieren – wow, das sind viele. Ja, es ist also eine Art “digitaler Kettenbrief” mit besten Absichten. Ich mache gerne mit und nominiere:

  • Anna Breitenöder. Anna ist hochsensibel und hat die Gabe, Menschen zu ihrer inneren Berufung zu begleiten indem sie unterstützt, die eigene Marke absolut authentisch aufzubauen. Mehr Infos hier.
  • Carolin Setzer. Carolin hat als ehemalige Architektin einen ganz neuen Weg eingeschlagen und die Tankstelle für Körper, Geist und Seele ins Leben gerufen. Sie unterstützt Menschen durch Mental- und Achtsamkeitstraining und bietet großartige Kinderyoga Einheiten an.
  • Diana Pimpl. Diana lebt ihre Berufung indem sie hochsensible Familien durch Beratung unterstützt, glücklich mit ihrer Sensibilität im Alltag zu leben. Mehr Infos hier.

3 großartige Frauen, die ihren Weg gehen und dabei andere unterstützen :-)!

Liebe Anna, liebe Carolin, liebe Diana, anschließend an meine Antworten auf Katharinas Fragen findet Ihr meine Fragen an Euch. Viel Spaß!

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Hier sind nun meine Antworten auf Katharinas Fragen:

Wie/Wann hast Du bemerkt, dass Du selbst hochsensibel bist?

Das war wohl so wie bei vielen anderen auch. Ich habe mich immer anders gefühlt. Eines Tages fiel mir bei Thalia das Buch “Zart besaitet” in die Hände. Der Titel hat mich sofort angesprochen und es war sehr befreiend zu lesen, dass es andere “Anders” auch gibt :-).

 

Warum hast Du Dich entschlossen, Dich selbständig zu machen?

Ich habe in ganz unterschiedlichen Systemen, öffentlichen und privaten, in unterschiedlichsten Rollen gearbeitet. Das Anpassen an die Systeme mit ihren Rahmenbedingungen hat mich immer unendlich viel Kraft gekostet. Ich habe mich in meinem SEIN immer eingeengt gefühlt.
Jetzt ist es so, dass mir meine “Arbeit” viel mehr Energie gibt als sie mir nimmt und ich liebe es :-).

 

Woher holst Du Dir die Inspiration für die Themen Deines Blogs?

Auf einmal ist ein Thema da, das ich stark fühle und ich bekomme das Bedürfnis, darüber zu schreiben. Manchmal sicher auch, weil ich gerade selbst in meinem Alltag damit konfrontiert bin.

 

Was ist Dir wichtig im Leben?

Meine Familie.
Stabilität in unterschiedlichen Lebenssituationen zu erlangen.
Meine unbändige Neugier aufs Leben zu stillen.

 

Wo/Wie kannst Du Kraft tanken?

Ich bekomme Kraft aus der Ruhe. Aus dem allein Sein, wo ich alle Antennen einfahren kann und ganz bei mir selbst bin.

 

Hast Du einen Lieblingsort und was ist so besonders daran?

Ich habe meinen Lieblingsort in Indien kennengelernt: eine Bucht auf einem einsamen Strand mit Rundumblick aufs unendliche Meer. Zu diesem Ort begebe ich mich jetzt sehr oft in Gedanken.

 

Wie wichtig ist Berührung für das Wohlbefinden?

Für mich sehr wichtig, weil sie mich erdet.
Ich glaube, dass Berührung und Verbindung ganz natürliche Quellen für Wohlbefinden und Stabilität im Leben sind.

 

Was spürst Du, wenn Du mit KlientInnen arbeitest?

Ich versuche mich vor jeder Klientin/jedem Klienten auf die Persönlichkeit einzustellen. Meist sammle ich schon vor dem Termin Informationen über die Person und das Thema, um das es geht. Beim persönlichen Termin lasse ich mich voll und ganz auf den Menschen mir gegenüber ein und begebe mich in seine Lebenswelt. Dann spüre ich klar, was meine Klientin/meinen Klienten antreibt, beschäftigt und belastet und kann aus einer Außenperspektive gezielte Unterstützung durch Beratung und Körperarbeit anbieten.

 

Was ist für Dich die schönste Eigenschaft/Fähigkeit, die Du aufgrund Deiner Hochsensibilität hast?

Das Spüren von Menschen, das Wahrnehmen von Beweggründen anderer Menschen und das Einlassen Können in andere Lebenswelten.

 

Was war der schönste Moment in Deinem Leben bisher?

Die Geburt meiner beiden Kinder:
Anna (14) – ein heißer, sommerlicher Moment
Max (12) – ein Moment tanzender Schneeflocken vor dem Fenster

 

Welchen Tipp kannst Du anderen hochsensiblen Menschen geben, die ihre Berufung noch nicht gefunden haben?

Ich weiß, dass sich die Suche nach der Berufung sehr schwierig gestalten kann. Man spürt den Ruf mit einem unglaublichen Leidensdruck und einem Kopf, der immer wieder sagt: “Das will ich nicht!!”.
Wenn es gelingt zu akzeptieren, dass man sich auf der Suche befindet und zu vertrauen, dass sich die Berufung irgendwann eröffnet und der Weg vor einem liegt, hat man viel geschafft.
Ich rate jedem hochsensiblen Menschen, sich bei diesem Prozess Unterstützung zu holen von Menschen, die die hochsensible Veranlagung und das Suchen nach der Lebensaufgabe verstehen können. Das können Freunde sein oder auch professionelle Angebote. Die Klarheit der Außenperspektive kann den Weg oft entscheidend verkürzen.

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Und hier nun meine Fragen für Anna, Diana und Carolin:

  1. Wie bist Du geworden, was Du jetzt bist?
  2. Was treibt Dich an, das zu tun, was Du jetzt machst?
  3. Wie wichtig ist Intuition für Dein Arbeiten?
  4. Wo liegen Deine persönlichen Stärken?
  5. Wo und wie kannst Du Energie tanken?
  6. Welche Menschen in Deinem Leben haben Dich gefördert?
  7. Was war die schlimmste Erfahrung in Deinem Leben bisher?
  8. Wo liegen für Dich die Herausforderungen selbständig zu arbeiten?
  9. Wie gehst Du mit Kritik um?
  10. Was hat Dich in letzter Zeit am meisten berührt?
  11. Was schätzen Deine Klientinnen besonders an Dir?

Ich freue mich schon sehr auf Eure Antworten!

Und hier die Regeln:
Beantworte die 11 Fragen, die ich dir gestellt habe.
Nominiere neue Blogger für den Liebster Award.
Stelle eine neue Liste mit 11 Fragen für deine nominierten Blogger zusammen.
Schreibe diese Regeln in deinen Liebster Award Blog-Artikel.
Informiere deine nominierten Blogger über den Blog-Artikel.

5 körperliche Merkmale hochsensibler Kinder ©KarinAbriel

Ich möchte in diesem Beitrag meine Wahrnehmungen körperliche Auffälligkeiten hochsensibler Kinder betreffend teilen.

hier noch einmal eine kurze Zusammenfassung:

  1. Verspannungen
  2. Unruhe, Schlafschwierigkeiten
  3. sensible Haut, Anfälligkeit für Allergien, Neurodermitis, Verdauungsbeschwerden, schwaches Immunsystem
  4. Besonderheiten bei der Nahrungsauswahl
  5. Zehenspitzengang

Tipps für den Alltag:

  • viel streicheln (wenn Kinder sich nicht so gern berühren lassen, vielleicht an den Füßen – an den Achillessehnen – etwas fester angreifen), das hilft beim zur Ruhe kommen
  • Füße massieren, um Verspannungen im Oberkörper zu lösen
  • viel reden über die Wahrnehmungen des Alltags (Was hat dir heute am Besten gefallen? Was hat dir gar nicht gefallen?)
  • körperliche Grenzen zeigen: abrollen mit einem Massageball, Steine oder Muscheln am ganzen Körper auflegen…
  • somatische Intelligenz zulassen (= der sensible Körper weiß was er braucht und holt sich das)
  • viel Barfuß gehen, oft auf Erde gehen, in der Wiese gehen, auf einem Besenstil herumsteigen (das macht den Kopf frei)

 

“Ich bin so wütend!!!” – Warum dieser Satz wichtig ist und wie wir gerade unsere hochsensiblen Kinder dabei unterstützen dürfen

Die Atmosphäre ist dicht. Die Anspannung ist spürbar. Ich kenne meinen hochsensiblen Sohn. Ich weiß, was jetzt passiert. Ich versuche, aus der Situation auszusteigen. Es gelingt nicht. Seine Stimme hebt sich, es wird laut im Zimmer. Er schreit, beginnt zu toben und ein Kissen zu schmeißen. Ich hole tief Luft und verlasse das Zimmer. Und das alles wegen nichts. Das ist zumindest meine Wahrnehmung.

ER sieht das anders. Ich würde ihn nicht verstehen. Er fühlt sich von mir bedrängt, kann sich nicht entfalten. So oder so ähnlich lässt er es mich wissen.

Ein Teil von mir sagt mir, dass er Recht hat. Der Teil sagt mir auch, dass ICH es mir als Kind nie zugestanden habe, wütend zu sein, zu schreien und Gegenstände durchs Zimmer zu schmeißen.

Wahrscheinlich ist es deshalb so schwer für mich. Ich konnte mit derartigen Gefühlsausbrüchen lange nichts anfangen, weil ich sie bei mir nie kennengelernt habe.

Ich gehörte zu jenen hochsensiblen Kindern, die sich zwar auch nie verstanden fühlten, aber immer sehr angepasst und auf Harmonie bedacht waren. Bevor ich es zuließ, selbst wütend zu werden, versuchte ich die Wut anderer auszugleichen. Ich war noch lieber und noch braver, um andere nicht wütend zu machen.

Meine Wut behielt ich stets fest verschlossen tief drinnen in mir.

Später fiel mir das alles auf den Kopf und es dauerte lange, bis ich erfahren habe, dass ich wütend sein darf. Ich musste lernen, auf erwachsene Art mit meiner Wut umzugehen, die ich als Kind oder Jugendliche nicht rausschreien konnte.

Also bin ich doch stolz auf meinen Sohn. Und ich beneide ihn auch ein bisschen. Dafür, dass er etwas macht, das ich mich nie getraut habe.

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Mit Gefühlen, die wir als negativ einstufen, umzugehen, ist in unserer Gesellschaft schwierig. Damit, dass vielleicht gerade diese Gesellschaftsstruktur das Auftreten solch negativer Gefühlsäußerungen begünstigt, beschäftigen sich nur wenige. Vielmehr gibt es einen großen Erwartungsdruck, einer definierten Norm zu entsprechen und sich ihr anzupassen. WARUM? Fragen dazu können kaum beantwortet werden und sind eher unerwünscht. “Das ist eben so!” ist wohl eine jener Aussagen, die vor allem hochsensiblen Menschen die größten Schwierigkeiten bereitet. Vor allem hochsensible Kinder stellen diese WARUM? Fragen in vermehrtem Ausmaß und lassen sich nur sehr schwer in das enge Korsett von Systemen drängen. Wenn es ihnen zu nahe kommt, droht Explosionsgefahr.

JA, Grenzen sind wichtig. AUCH und VOR ALLEM für hochsensible Kinder. Sie geben nicht nur einen Rahmen, sondern auch Sicherheit, sich in dieser oft unverständlichen Welt zurechtzufinden.

ABER: Wir als Eltern müssen zulassen, dass unsere Kinder diese Grenzen sprengen wollen. Das ist bei Jugendlichen in der Pubertät oder bei Kleinkindern in der Trotzphase ein natürlicher Entwicklungsschritt zur Individualisierung.

Bei hochsensiblen Kindern ist es unendlich wertvoll, dass sie lernen, ihren Gefühlen Ausdruck zu verleihen, um sie verarbeiten zu können. Nicht nur, um ihnen spätere harte Lernerfahrungen zu ersparen, sondern auch und vor allem, um ihre zarte Persönlichkeit zu stärken und zu erden.

Wenn ich ernst genommen werde, auch in meiner Wut, kann ich weitergehen und sie produktiv nutzen. Wut und Aggression sind Antriebsfaktoren für die Entstehung von Neuem. Wenn ich sie vor der Welt verschließe, kann nichts Neues wachsen.

  • Lassen Sie Ihr Kind wütend sein. Auch schreien und toben gehört dazu.
  • Setzen Sie sich, wieder abgekühlt ist, zu Ihrem Kind und fragen, was genau der Grund für seine Wut war. Zeigen Sie Verständnis und zeigen Sie Wege, damit umzugehen.
  • Lassen Sie auch IHRE Wut zu. Leben Sie Ihrem Kind vor, damit umzugehen.
  • Vor allem: REDEN – REDEN – REDEN Sie mit Ihrem hochsensiblen Kind. Begründen Sie alles. Die meisten hochsensiblen Kinder haben ein enormes Gespür und Verständnis für Worte. Das, was Sie begründen, kann verinnerlicht werden und zu neuen Sichtweisen beitragen.

Viel Kraft dabei 🙂

Hilfe Schulalltag! – 7 Tipps für ein entspanntes Miteinander

Hochsensible Schulkinder stehen beinahe täglich unter Dauerstrom. Hohe Reizbarkeit, Wutausbrüche, Aggression und emotionale Achterbahnfahrten sind oftmals die Folge des ungefilterten und dauerhaften Empfangens von Signalen im Schulalltag.

Viele Eltern hochsensibler Kinder wissen das und versuchen dieses Szenario auszugleichen, indem sie besonders bemüht sind, ihrem hochsensiblen Kind sportliche Aktivitäten, Musikangebote, Theaterbesuche oder dergleichen zu bieten.

Vor allem Sport kann ein sehr gutes Mittel sein, um die vermehrt ausgeschütteten Stresshormone eines hochsensiblen Körpers abzubauen. Das Lernen eines Musikinstruments ist eine sehr gute Möglichkeit, den ständig bewegten Geist zur Ruhe zu bringen und ein Theaterbesuch oder ein Besuch bei guten Freunden kann sehr bereichernd für die hochsensible Seele sein.

VORSICHT! Jede dieser Situationen birgt die Gefahr weiterer Überreizung.

Nach einem anstrengenden Schultag, der für viele Kinder bis in den späten Nachmittag dauert und tausenden Eindrücken, die bis dahin schon den hochsensiblen Körper und Geist erreicht haben, kann jede zusätzliche Aktivität statt gewünschtem Ausgleich das Gegenteil bewirken und das Verarbeiten des Alltags noch mehr erschweren.

Es erfordert sehr viel Feingefühl, hier die Grenze zu ziehen und seinem Kind sowohl essentielle Anreize als auch bewusste Ruhephasen zu ermöglichen. Es ist sehr wertvoll, möglichst früh damit zu beginnen, seinem hochsensiblen Kind diese notwendige Balance im Alltag nahezubringen.

Hier ein paar Möglichkeiten

  • Für die bestmögliche Entfaltung Ihres Kindes ist es wichtig, dass Sie sich mit dem Begriff der Überidentifizierung auseinandersetzen. Oftmals ist die Verbindung zwischen Ihnen und Ihrem hochsensiblen Kind so stark, dass die Gefahr besteht, dass genau diese Verbindung eine objektive Wahrnehmung verhindert und Sie Ihre eigene Geschichte mit der Ihres Kindes verwechseln. Das heißt, dass SIE wesentlich mehr Probleme mit bestimmten Situationen haben, als Ihr Kind. Gerade wenn Sie als Elternteil selbst hochsensibel sind und ihre Schulzeit in schlechter Erinnerung haben, neigen Sie wahrscheinlich zu Überidentifizierung. Die eigene Wahrnehmung, der eigene Widerstand und die eigene Hilflosigkeit einem System gegenüber, werden auf das Kind übertragen. Versuchen Sie, bewusst Ihr Kind und seinen Schulalltag loszulassen. Natürlich wollen wir alle unsere Kinder vor der bösen, großen Welt da draußen schützen, vor einem System, hinter dem wir selbst nicht stehen können, aber versuchen Sie zu akzeptieren, dass Ihr Kind seinen eigenen Weg geht, auf dem Sie es nur begleiten dürfen. Lassen Sie zu, dass Ihr Kind anders ist als Sie, auch wenn Sie sich noch so sehr in ihm sehen.
  • Geben Sie Ihrem Kind nach einem anstrengenden Schultag genug Zeit, um zu Hause anzukommen. Fragen wie:“ Wie war es heute in der Schule?“ und „Hast du deine Jause gegessen?“ können und wollen von einem überanstrengten Geist nicht beantwortet werden. Ein gutes Essen, ein warmer Tee und einfach die Möglichkeit in Stille und im eigenen Tempo anzukommen, wirken Wunder, damit der bewegte Geist im Körper zur Ruhe kommt.
  • Geben Sie Ihrem Kind die Möglichkeit, den Rest des Tages selbst zu planen und zu strukturieren. Natürlich brauchen kleinere Kinder hier noch etwas mehr Anleitung, aber so lernen hochsensible Kinder schon früh in sich hineinzuspüren und wahrzunehmen, wie sich ihr Energiehaushalt anfühlt. Lassen Sie Ihr Kind immer wieder ansprechen, wie es sich fühlt. Das mag am Anfang ein bisschen schwierig sein, aber je öfter Kinder damit konfrontiert werden, in sich hineinzuspüren, desto öfter werden sie Worte dafür finden. Damit können Sie Ihrem Kind schon frühzeitig helfen, sich nicht selbst zu überfordern. Versuchen Sie, nicht allzu sehr in den Alltag Ihres Kindes einzugreifen, auch wenn Sie diesen möglicherweise als sehr stressig empfinden. Wenn sich Ihr Sohn beispielsweise in den Kopf setzt, 3mal pro Woche Fußball spielen zu gehen und sich zusätzlich für das Fußballmatch des Vereins am Wochenende anmelden möchte, lassen Sie es zu, ohne zu sehr darunter zu „leiden“, weil dieser Zeitplan IHNEN zu viel wäre (Überidentifizierung!). Nehmen Sie Impulse, die von Ihrem Kind ausgehen ernst, lassen Sie Ihr Kind ausprobieren, wie es ihm in unterschiedlichen Situationen geht und leiten Sie es an, nach und nach selbst ein Gefühl dafür zu bekommen, was gut tut. Je älter unsere (hochsensiblen) Kinder werden, desto mehr dürfen wir ihnen die Entscheidungen überlassen – auch wenn wir selbst es anders tun würden.
  •  Wenn Sie merken, dass Ihr hochsensibles Kind aufgrund der Anforderungen im Schulalltag bedrückt und gestresst ist, versuchen Sie es durch positive Kommunikation und Bestärkungen zu unterstützen. Achten Sie auch hier darauf, nicht zu sehr mitzuleiden. Versuchen Sie möglichst wenig auf negative Aussagen einzugehen. Das macht es für Ihr Kind noch schwerer, wenn es mitbekommt, wie sehr (auch) Sie darunter leiden. Mit Verständnis und klarer positiver Kommunikation leisten Sie einen entscheidenden Beitrag, Ihrem Kind den Alltag leichter zu machen.
  • Mischen Sie sich aktiv ein, sollte Ihr Kind aufgrund einer konkreten Situation zu sehr leiden und in seinem Wohlbefinden beeinträchtigt sein. Hier fordere ich Sie auf, selbstbewusst mit den Lehrpersonen Ihres Kindes zu sprechen. Was ich Ihnen rate, dabei zu beachten, finden Sie in meinem nächsten Blogbeitrag kommende Woche.
  • Versuchen Sie in ruhigen, entspannten Situationen Themen aufzugreifen, die Ihr Kind bei der Strukturierung und Stressreduktion seines Alltags helfen können. Das kann beim Abendessen sein oder auch einmal zwischendurch. Besonders gut gelingt der Zugang oft, wenn Sie Ihr dabei berühren, streicheln oder massieren. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass sehr viel von diesen Gesprächen „hängen bleibt“ und den Alltag erleichtert.
  • Und zu guter Letzt: Haben Sie keine Angst, Grenzen zu setzen und Ihr Kind zu fordern. Gerade hochsensible Elternteile neigen aus dem Bedürfnis nach Harmonie und der Befürchtung, das zarte Gefühlsleben des eigenen Kindes zu verletzen heraus, dazu, Grenzen im Zusammenleben nicht ausreichend abzustecken. Es ist ein sehr hoher Anspruch, den wir uns als Eltern setzen, nämlich unser Kind bestmöglich zu fördern und zu unterstützen. Machen Sie sich bewusst, dass gute Förderung auch bedeutet, einen klaren Rahmen abzustecken, in dem sich das Kind bewegen kann. Erstens gibt ein klarer Rahmen Sicherheit – und das ist ein Grundbedürfnis – und außerdem vermitteln Sie Ihrem Kind dadurch, dass das Achten der eigenen Grenzen sowie jener anderer Menschen von großer Wichtigkeit ist. Auch Ihr Selbstbewusstsein wird dadurch bereichert, wenn Sie es schaffen, klare Aussagen zu treffen und diese konsequent zu verfolgen. Auch wenn Sie eindeutige hochsensible Eigenschaften bei Ihrem Kind wahrnehmen, trauen Sie sich, Forderungen zu stellen, die für Ihr Kind im ersten Moment möglicherweise sehr schwierig sind. Allerdings werden Sie nur dann richtig erfolgreich sein, wenn Ihr Kind versteht, warum es etwas tun soll. Bleiben Sie stets liebevoll, aber bestimmt. Durch Grenzen und zumutbare (An)Forderungen unterstützen Sie Ihr Kind sehr auf seinem Weg in die Selbständigkeit. Überfürsorge und Grenzenlosigkeit schwächen Sie und Ihr Kind auf lange Frist.

Ich wünsche Ihnen entspannte letzte Ferientage mit Ihrem Kind! <3

 

“Mut zur Langsamkeit – und wie Ihr hochsensibles Kind von Ihrem Mut profitiert”

“Was machst du, um dich zu entspannen?”, fragt der Schüler seinen Meister.

“Nichts”, erwiderte der Meister.

“Wenn ich gehe, gehe ich,

wenn ich esse, esse ich,

und wenn ich schlafe, schlafe ich.”

“Das tun doch alle”, meinte der Schüler darauf.

“Eben nicht!”, antwortete der Meister.

(Buddhistische Anekdote)

Dass unsere Welt schnell, laut, angespannt, hektisch, auf immer mehr in immer kürzerer Zeit ausgerichtet ist, ist wohl eine Tatsache. Viele Menschen leider darunter. Das Bewusstsein zu entschleunigen nimmt zu.

Kinder werden in eine Welt hineingeboren, die ihre genaue Vorstellung davon hat, wie ein Entwicklungsschritt aussehen muss und in welcher Zeit er zu passieren hat. Ist das nicht der Fall, gibt es besorgte Kommentare bis hin zu pathologischen Diagnosen.

Für uns Erwachsene ist es sehr schwer, sich der Schnelllebigkeit des Alltags zu entziehen. Für unsere Kinder um einiges schwerer, da wir ihnen nicht ausreichend beibringen, wie wichtig der Mut zur Langsamkeit, der Schritt in die Stille und Achtsamkeit im Umgang mit sich selbst und der Umwelt ist. Kein Wunder, sind wir doch gerade erst wieder selbst dabei, unsere Wahrnehmung dahingehend zu schärfen, wieder Innenschau zu halten und langsamer gehen zu lernen.

Mittlerweile hat sich auch hier der Markt enorm vergrößert, es gibt sehr viel Literatur darüber, wie es uns gelingt, wieder achtsamer und bewusster durchs Leben zu gehen und welche „Techniken“ uns dabei helfen können.

Ich halte das Hinwenden zu diesen unterschiedlichsten Herangehensweisen für essentiell, weil sie uns wieder mit unserem eigenen Bewusstsein in Kontakt bringen anstatt mit der kollektiven „So hat etwas zu sein“ Weltanschauung.

Wenn wir uns aber wieder mehr den Menschen zuwenden, mit denen wir leben und weniger den Normen, die wir glauben erfüllen zu müssen, können wir auch unabhängig von unterschiedlichsten „Techniken“ eine natürliche Geschwindigkeit im Leben erreichen. Obwohl wir alle wissen, dass Zeit das ist, was wir daraus machen, sind wir immer noch sehr fremdgesteuert unterwegs. Wenn wir sagen „Wir haben keine Zeit“ oder „Uns fehlt die Zeit“, dann wissen wir doch selbst sehr gut, dass das nicht stimmt. Die Zeit nimmt uns niemand weg, sie ist einfach.

Ja, das ist eine Herausforderung, aber vor allem für hochsensible Kinder ist dieser „Mut zur Langsamkeit“, den wir als Eltern aufbringen dürfen, von großer Wichtigkeit. Erst wenn ich mir selbst bewusst bin, dass mein Tempo, in dem ich lebe, das richtige für mich ist, kann ich mein Kind dahingehend unterstützen, sein eigenes zu finden. Das setzt bei uns Erwachsenen eine sehr große Reflexionsbereitschaft voraus. Unsere hochsensiblen Kinder spüren ob wir gestresst oder in unserer Mitte sind und es ist eine unendlich große Unterstützung für die individuelle Entwicklung, wenn wir selbst entspannt und achtsam mit unserer Lebenszeit umgehen und dieses Gefühl auch weitervermitteln.

Unsere hochsensiblen Kinder brauchen viel Zeit. Zum einen, um die Wahrnehmungen um sie herum zu verarbeiten und zum anderen, um die eigenen Schritte in ihrem Tempo gehen zu können. Und bei vielen hochsensiblen Kindern und Erwachsenen liegt dieses Tempo unter dem Durchschnitt normal sensibler Menschen. Das bedeutet in keinster Art und Weise, dass sie in ihrer Entwicklung zurück sind, sondern lediglich, dass sie mehr Zeit brauchen. Für alles – natürlich auch hier wieder in ganz unterschiedlicher Ausprägung:

Beim Sauberwerden

Beim Sprechen

Beim Eingewöhnen in den Kindergarten

Beim Knüpfen von Sozialkontakten

Beim Entscheiden

Beim Angst Loswerden

Beim Traurigsein

Beim Fröhlichsein

Beim Essen

Beim Einschlafen

Beim Durchschlafen

Beim alleine Schlafen

Beim Träumen

Beim Nachdenken

Beim Kuscheln

… usw.

Es schenkt unglaublich viel Vertrauen und Sicherheit, wenn ausreichend Zeit da ist, all diese Dinge im eigenen Tempo leben zu dürfen. Außerdem schafft Zeit die Möglichkeit, die Unmenge an Reizen gut zu verarbeiten.

Die „Spaßgesellschaft“ macht es allen Kindern, nicht nur hochsensiblen Kindern schwer, der Reizüberflutung standzuhalten. Ich kann hier nur noch einmal betonen, wie wichtig es für hochsensible Körper und Geister ist, zu wissen, wo die eigenen Grenzen liegen, um bestmöglich zu Stabilität und Gesundheit beitragen zu können.

Wie können Eltern unterstützen?

Wenn ich sage, geben Sie Ihrem Kind die Zeit, die es braucht, dann klingt das zwar gut, ist aber für viele Eltern schwierig umzusetzen. Wie bereits erwähnt, wissen auch Erwachsene oft nicht, wie sie am besten in ihrem Tempo leben können, sofern sie sich überhaupt schon Gedanken darüber gemacht haben, was denn der eigene Rhythmus ist. Viele Eltern tragen selbst zur Überforderung ihrer Kinder bei, indem sie die „Dauerbespaßung“, die die Gesellschaft vorgibt, übernehmen. Gerade bei hochsensiblen Kindern ist es wichtig, sie von Beginn an in ihrem Rhythmus sein zu lassen. Das bedeutet, wie bei allen anderen Kindern auch, als Eltern zu lernen, die Kinder einfach „Sein“ zu lassen. Eine schwierige Herausforderung, in der aber sehr viel Potential für Selbstakzeptanz und Selbstbewusstsein liegt. Wenn ich als Kind lerne, mit mir selbst einfach „da zu sein“, Raum zu haben und ein sicheres Umfeld, in dem ich mich bewegen kann, gelingt es mir später um vieles leichter, selbstverantwortlich und selbstbewusst mein Leben zu führen.

Hochsensiblen Kindern hilft die Vorbildwirkung der Eltern sehr, die eigenen Grenzen wahrzunehmen und zu erkennen, wann der hochsensible Körper und/oder Geist eine Auszeit braucht und wie lang diese dauern darf.

Konkret heißt das:

  • Geben Sie Ihrem Kind die Möglichkeit, den Tag selbst zu planen und zu strukturieren. Natürlich brauchen kleinere Kinder hier noch etwas mehr Anleitung, aber so lernen hochsensible Kinder schon früh, in sich hineinzuspüren und wahrzunehmen, wie sich ihr Energiehaushalt anfühlt.
  • Lassen Sie Ihr Kind immer wieder ansprechen, wie es sich fühlt. Das mag am Anfang ein bisschen schwierig sein, aber je öfter Kinder damit konfrontiert werden, in sich hineinzuspüren, desto öfter werden sie Worte dafür finden. Damit können Sie Ihrem Kind schon frühzeitig helfen, sich nicht selbst zu überfordern und ein Bewusstsein für sein Tempo und seine Bedürfnisse zu bekommen.
  • Finden Sie bewusst Worte für Anspannung und Entspannung. Wenn Ihr Kind nach einem langen aufregenden Kindergeburtstag am Abend völlig quirlig und aufgedreht ist, erklären sie ihm, wie wichtig es nach so einem intensiven Nachmittag ist, zur Ruhe zu kommen, damit sich Geist und Körper entspannen können.

Je öfter darüber geredet wird, desto mehr Bewusstsein ist da. Auch merken hochsensible Kinder sehr schnell, welchen Unterschied es macht, sich bewusst entspannen zu können. Selbst pubertierende Jugendliche lassen sich gerne noch auf Entspannung ein, wenn man sie anleitet bzw. wenn sie Möglichkeiten dafür gelernt haben.

Abschließend noch eine Auswahl an Übungen zur Entspannung und Körperwahrnehmung:

  • „Bewusst atmen lernen“ – Hände auf den Bauch legen, in die Hände atmen
  • „Schüttelübung“ – 2 Fragen: „Was hat dir heute am besten gefallen?“ und „Was hat dir gar nicht gefallen?“ – Alles, was nicht gut war und Stress erzeugt hat, darf einfach abgeschüttelt werden und in die Erde fließen. Dazu mit beiden Füßen in kleinem Abstand fest am Boden stehen und aus den Knien heraus zu schütteln beginnen.
  • „Einfach Spüren“ – Steine oder Muscheln am gesamten Körper auflegen. Einfach hinspüren lassen, wo was liegt. Dann langsam wieder wegnehmen. Eventuell Musik dazu.
  • „Massageball“ – Den gesamten Körper „abrollen“ und einfach spüren.

DANKE für Ihren MUT ZUR LANGSAMKEIT :-)!

Sollten Sie und/oder Ihr Kind mehr Unterstützung zur Entschleunigung brauchen besuchen Sie mich in meiner Praxis “MEIN TEMPO” auf  www.meintempo.at

“Danke mein Schatz” – 10 Zitate von Eltern hochsensibler Kinder

Sommer – Sonne – Urlaubszeit – Entspannung…heute einmal ein Beitrag über die “Leichtigkeit des Seins”.
Ja, hochsensibel sein ist anstrengend und hochsensible Kinder haben ist eine Herausforderung, ABER: Unsere hochsensiblen Kinder sind riesige Schätze, von denen wir selbst eine ganze Menge lernen dürfen.

Anbei gesammelte Zitate von Eltern hochsensibler Kinder…

“Ich liebe es, meinem Kind dabei zuzusehen, wie es ganz in seine eigene Welt versunken ist. In eine Welt, in der das Unvorstellbare Realität ist.”

“Es macht mich glücklich, wenn ich merke, wie sehr mein Kind sich in andere Menschen einfühlen kann.”

“Manchmal bin ich so froh über die Emotionen meines Sohnes. Das macht ihn so lebendig.”

“Ich bin sehr stolz auf meinen Sohn, weil ich merke, wie stark sein Mitgefühl für seine Umwelt ist.”

“Manchmal, wenn ich Kreuzschmerzen habe und mein Schatz mich mit seinen großen, verständnisvollen Augen ansieht, mir die Hand auf die schmerzende Stelle legt und mir gute Energie schickt, geht es mir sofort besser.”

“Ich bin jedesmal hingerissen von der Ausstrahlung meiner Tochter. Wenn ihre Augen strahlen und sie laut lacht, geht mir das Herz auf.”

“Es ist unglaublich toll zu beobachten, mit welcher riesengroßen Offenheit des Herzens meine Tochter die Welt wahrnimmt. Da kann ich selbst noch viel dazulernen.”

“Wir als Eltern sind begeistert über die sprachlichen Fähigkeiten unserer Kleinen. Sie nimmt alles so stark wahr und kann sich so differenziert ausdrücken, dass wir da selber fast nicht mitkommen.”

“So anstrengend und fordernd es auch sein mag…wenn mein Sohn versucht, den Dingen auf den Grund zu gehen und vor allem sie kritisch zu hinterfragen, weiß ich, dass er so, wie er ist, absolut richtig ist.”

“Wenn mein Sohn und seine Katze sich anschauen ist es, als würden Raum und Zeit zerfließen.”

…für einen schönen, entspannten Sommer mit viel Leichtigkeit 🙂

“Achtung Überidentifizierung!” – Wenn Eltern zu sehr leiden. Möglichkeiten, den “Stress mit dem Stress” zu reduzieren.

Mein Sohn leidet. Er mag nicht in die Schule gehen, ist sehr aufgeregt, weil er Schularbeit hat. Er ist zappelig und unruhig – schwups, schwappt das wie eine riesige Welle auf mich über. Ich fühle mich elend, er tut mir leid. Wie gern möchte ich ihn beschützen, ihm Ruhe und Kraft geben. Doch dazu bin ich selbst zu zappelig und nervös. Ich fühle mich hilflos.

Kennen Sie Situationen wie diese?

Wenn Sie als hochsensibler Elternteil mit einer Situation im Alltag konfrontiert werden, die Sie als EmpathIn aus ganzem Herzen nachfühlen können, wünschen Sie sich sicher oft, sofort etwas tun zu können, um das Leid zu lindern und die Situation erträglicher zu machen.

Bei meinen KlientInnen und auch manchmal noch bei mir selbst bemerke ich oft eine riesige Hilflosigkeit, dem eigenen Kind eine unangenehme Situation nicht abnehmen zu können oder es annähernd gut zu unterstützen. Vor allem weil wir wissen, wie empfindsam unser Kind ist, wie viel es fühlt und wie schwer es ihm fällt, alle Wahrnehmungen gut zu verarbeiten und Anforderungen (zB in Schule und Kindergarten) “auszuhalten”.

Ja, es ist ein “Aushalten”, weil hochsensible Kinder oft überfordert sind mit dem Tempo und den Herausforderungen des Alltags. Sie fragen meist schon in jungen Jahren nach dem “Warum?”. Uns als Eltern tut das Herz weh, weil wir oft selbst noch sehr mit diesem “Warum?” hadern.

Ich habe viele Gespräche mit unterschiedlichen Menschen darüber geführt, wie schwer es ist, das eigene Kind loszulassen und sich liebevoll abzugrenzen. Jene Herangehensweisen, die mir im Alltag mit meinem hochsensiblen Sohn am meisten helfen, möchte ich hier teilen:

  • Wenn ich merke, dass mir eine Situation sehr zu Herzen geht, die Gefühle überschwappen und ich Stress erlebe, versuche ich bewusst, einen Schritt raus aus dem Geschehen zu machen. Das heißt, ich atme durch, gehe auch tatsächlich mehrere Schritte auf Abstand und denke: “Ok mein Sohn, das ist DEIN Weg, du gehst ihn! Ich kann dir deinen Stress/deine Unruhe nicht abnehmen. Ich kann dich nur auf deinem Weg begleiten.” Durch dieses bewusste Abstand nehmen entspanne ich mich und merke auch immer, wie es meinem Sohn dann besser geht.
  • Wenn ich merke, dass ich  mich überidentifiziert, versuche ich mir bewusst zu machen WARUM. Oft liegt es daran, dass ICH mit Situationen ein Problem habe oder mich im Widerstand befinde. Das Schulsystem ist ein gutes Beispiel dafür. Nur weil ICH damit nicht zurecht komme, heißt das noch lange nicht, dass mein Sohn genauso darunter leidet.
  • Für wesentliche Entspannung in stressigen Situationen hat sich herausgestellt, dass es notwendig ist, mich immer wieder dazu anzuhalten, ruhig zu bleiben. Wenn mein Sohn merkt, wie sehr eine Situation mich stresst oder wie sehr ich mit einem Thema hadere, schwappt das natürlich auch sofort auf ihn über und das (Gefühls)Chaos ist perfekt. Wenn ich es schaffe, ruhig und stark zu bleiben und ein paar Schritte zurückzugehen anstatt meinen Sohn mein “Mitleid” spüren zu lassen, gelingt eine beiderseitige Entspannung am besten. Das setzt natürlich voraus, dass ich es auch tatsächlich schaffe, auf Abstand zu gehen. Wenn ich meinem hochsensiblen Sohn etwas “vorspiele”, merkt er das natürlich sofort :-).
  • Ich tue etwas für MICH. Das heißt, wenn ich merke, dass mich so eine Situation emotional sehr belastet, versuche ich bewusst, mir etwas Gutes zu tun. Ich gehe dann zum Beispiel gerne laufen oder zumindest spazieren. Das hilft mir Abstand zu halten und wieder im Körper anzukommen 🙂

(Vielleicht interessiert Sie dazu auch folgendes Video verpackt in einen früheren Blogbeitrag: “Mitfühlen nicht Mitleiden – Der große Unterschied”)